Medizin für Lebensqualität

Georg_Christoph_Lichtenberg

„Die Medizin sollte nicht nur dem Leben Jahre geben,
sondern auch den Jahren Leben.”


Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799) war Mathematiker und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik. An der Universität Göttingen lehrte er Physik, Mathematik und Astronomie aber seine Leidenschaft galt den Experimenten im Bereich der Elektrizität. Auch seine Vorlesungen hielt er – ungewöhnlich für die damalige Zeit – stets spannend, unterhaltsam für seine Zuhörer, begleitet von praktischen Vorführungen. Lichtenberg führte eine umfangreiche Korrespondenz mit bedeutenden Zeitgenossen, darunter Immanuel Kant, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Daniel Ramberg und Abraham Gotthelf Kästner. Auch seine schriftstellerischen Arbeiten gereichten ihm zur Ehre. In seinen „Sudelbüchern“, welche alle erst posthum veröffentlicht wurden, fasste er Gedankensplitter zu fast allen Wissensgebieten und naturwissenschaftliche Feststellungen zu einer Aphorismen-Sammlung zusammen. Er gilt deshalb auch als Begründer des deutschsprachigen Aphorismus.
Zeitlebens litt Lichtenberg an einer zunehmenden Kyphoskoliose (Wirbelsäulenverkrümmung), die nicht nur zu einem ausgeprägten Buckel und geringer Körpergröße führte, sondern auch das Atmen immer mehr erschwerte.

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